Geschichte von Epirus

Epirus hat eine lange Geschichte und spielt eine große Rolle in der griechischen Mythologie. Wahrscheinlich wurde die Region schon in der Bronzezeit besiedelt, aber erst im 8. Jahrhundert vor Christus tritt Epirus offiziell in Erscheinung.

Epirus in der griechischen Mythologie

In der griechischen Mythologie war Epirus ein wichtiger Ort. Der Fluss Acharon, heute die wichtigste Wasserstraße der Region, war einer der Mittelpunkte der mystischen Antike. Hier soll der Fährmann Charon die Toten auf seiner Fähre in den Hades gebracht haben, die Unterwelt. Auch Dodona, eine Landschaft in Epirus war ein Zentrum der griechischen Sagen- und Götterwelt.

Das Orakel von Delphi war dort zu Hause. Schon Odysseus, der sagenhafte Seefahrer und König von Ithaka, hat auf Rat der Circe das Orakel befragt, um mehr über seine Zukunft zu erfahren.

Epirus in der Neuzeit

Anders als andere griechische Regionen blieb Epirus sehr lange unter der Herrschaft der Osmanen, denn als Griechenland schon lange unabhängig war, gehörte die Region im Nordwesten immer noch zur Türkei.

Erst nach Ende der Balkankriege im Jahre 1912/13 kam Epirus zu Griechenland. Das ging allerdings nicht ohne Gebietsverluste ab, denn Teile von Epirus wurden Albanien zugesprochen. Sowohl im Zweiten Weltkrieg als auch während des griechischen Bürgerkriegs waren die Berge von Epirus die Zuflucht für Soldaten und Widerstandskämpfer.

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